FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY: EINE AUSWAHL
 

Felix Mendelssohn Bartholdy Meine Interpretation des Künstlers aus der Serie «Komponisten»

 




Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) gehörte einer hochkultivierten und wohlhabenden jüdischen Familie an; sein Vater war Bankier, und sein Grossvater, Moses Mendelssohn, hatte als bedeutender Philosoph Rang und Namen. Obwohl der Vater selbst Jude blieb, liess er seine Kinder christlich (protestantisch) taufen.


Das Haus des Bankiers war ein Treffpunkt hervorragender Wissenschaftler und Künstler – zu denen unter anderen Hegel, E.T.A. Hoffmann und Heinrich Heine gehörten. Da Mendelssohn jedem freundlich und liebenswürdig gegenübertrat, erwarb er sich überall Freunde. So war er auch eng mit Schumann, Chopin und Liszt verbunden. Er kam auch mit Berlioz in Berührung und war als Junge ein Liebling des alternden Goethe.

 

Mendelssohn hatte nie Schwierigkeiten, seinem musikalischen Anliegen eine klare Form zu geben. Seine Zeitgenossen rangen verzweifelt um die Form. Mendelssohn war mit ihr geboren. Seine Symphonien zeigen das. Seine Schottische, seine Italienische und seine Reformations-Symphonie haben ausserdem grosse romantische Qualität.

Das Violinkonzert steht in enger Beziehung mit zwei der gefeiertesten Geiger zu Mendelssohns Zeit, Joseph Joachim und Ferdinand David. David war Konzertmeister am Gewandhaus während der Zeit, als Mendelssohn das dortige Orchester leitete. 1844 war das Konzert fertig. Da vid spielte es als erster im folgenden Jahr mit dem Gewandhausorchester; der Däne Niels W. Gade dirigierte.

 

Felix Mendelssohn Bartholdy

 

Mendelssohn spielte selbst Geige, aber David hatte sicher einen beträchtlichen Einfluss auf die Gestaltung des Soloparts. Das Konzert verdankt seine Beliebtheit, sowohl bei den Ausführenden als auch beim Publikum, seiner hohen musikalischen Qualität und der Tatsache, dass es dem Solisten Gelegenheit gibt, hervorzutreten, ohne dabei in leeres Virtuosentum zu fallen. Man hat gesagt, es sei «der Violine wie aus der Seele geschrieben».


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Violinkonzert e-Moll, op. 64

1. Allegro molto appassionato 13:33
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2. Andante 8:03
mb.op64.track2.andante.mp3 [7'611 KB]

3. Allegro non troppo – Allegro molto vivace 7:15
mb.op64.track3.allegro.non.troppo.mp3 [6'784 KB]



Symphonie Nr. 5 d-Moll, op. 107

1. Andante – Allegro con fuoco 11:02
mb.op107.track1.andante.mp3 [10'424 KB]

2. Allegro vivace 5:31
mb.op107.track2.allegro.vivace.mp3 [5'271 KB]

3. Andante
mb.op107.track3.andante.mp3 [3'049 KB]

4. Choral «Ein' feste Burg ist unser Gott»; Andante con moto – Allegro vivace – Allegretto maestoso 8:35
mb.op107.track4.choral.mp3 [8'174 KB]



Lied ohne Worte, op. 62/3

Lied ohne Worte, op. 62/3 2:58
mb.op623.track1.song.without.words.mp3 [2'830 KB]



Frühlingslied, op. 62/30

Frühlingslied, op. 62/30 2:45
mb.op6230.track1.spring.song.mp3 [2'577 KB]




9.6.2006




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